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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat für die Immobilienbranche ein richtungsweisendes Urteil erlassen

Nun­mehr kön­nen Inkas­so-Dienst­leis­ter für Mie­ter, die eine zu hohe Mie­te zah­len müs­sen, die über­höh­te Mie­te von dem Ver­mie­ter zurück­ver­lan­gen. Mie­ter kön­nen ihre Ansprü­che an einen Inkas­so-Dienst­leis­ter abtre­ten.

Nach dem BGH ist die­se Vor­ge­hens­wei­se durch das Rechts­dienst­leis­tungs­ge­setz gedeckt, das weit aus­zu­le­gen ist. Dage­gen hat­ten sich Rechts­an­wäl­te und deren Stan­des­ver­tre­tung gewandt, aller­dings ohne Erfolg.

Im Ergeb­nis kön­nen betrof­fe­ne Mie­ter ihre Ansprü­che an einen Inkas­so-Dienst­leis­ter abtre­ten, der erst bei Erfolg ver­gü­tet wird, meist in Höhe eines vor­her ver­ein­bar­ten Pro­zent­sat­zes der erhal­te­nen Mie­te.

Zum wei­te­ren Nach­le­sen nach­fol­gend die Pres­se­mit­tei­lung des BGH . Das voll­stän­di­ge Urteil ist noch nicht ver­öf­fent­licht. Wir berich­ten wei­ter.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=101606&linked=pm&Blank=1

Veröffentlicht in Mietrecht