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Bezahlbarer Wohnraum durch private Baulandentwicklung

Land­flucht vs. Flä­chen­knapp­heit

Wäh­rend die Men­schen länd­li­che Regio­nen ver­las­sen, zeich­net sich in gro­ßen Städ­ten eine erschre­cken­de Ver­knap­pung von Bau­land und von Wohn­flä­chen ab. Die Umnut­zung leer­ste­hen­der Gewer­be­flä­chen in Wohn­im­mo­bi­li­en ist oft aus tat­säch­li­chen und/oder recht­li­chen Grün­den nicht mög­lich. Daher sind sowohl die betref­fen­de Kom­mu­ne als auch die Eigen­tü­mer an mög­lichst zeit- und kos­ten­spa­ren­den Lösun­gen für die Ent­wick­lung neu­er Flä­chen inter­es­siert.

Erfolg­rei­che Metho­den zur Bau­land­ent­wick­lung

Die Erfah­run­gen in den letz­ten Jah­ren haben gezeigt, dass das Ziel der kos­ten- und zeit­spa­ren­den Maß­nah­men am bes­ten durch kon­sen­sua­le Model­le erreicht wird. Dabei arbei­ten Kom­mu­nen und Eigen­tü­mer eng zusam­men. Die­se Zusam­men­ar­beit soll von all­ge­mei­ner Trans­pa­renz auf allen Sei­ten geprägt sein. Jeg­li­che Miss­ver­ständ­nis­se oder Miss­trau­en gilt es zu ver­mei­den.

Zeit und Kos­ten spa­ren­de Ver­fah­ren

Erfah­re­ne Bera­ter sind in der Lage, Bau­land­ent­wick­lun­gen im Rah­men schlan­ker und effek­ti­ver Ver­fah­ren mit allen Betei­lig­ten gemein­sam zu initi­ie­ren, durch­zu­füh­ren und zu einer Lösung zu brin­gen. Dabei geht es bei­spiels­wei­se dar­um, noch nicht ent­wi­ckel­te inner­städ­ti­sche Flä­chen so zusam­men­zu­fas­sen, dass eine sinn­vol­le und all­seits gewünsch­te städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung mög­lich wird. Ziel wird es sein, Bau­recht zu schaf­fen, das Eigen­tü­mer opti­mal nut­zen kön­nen. Die pri­va­te Bau­land­ent­wick­lung ist eine ech­te Alter­na­ti­ve zur zwangs­wei­sen Umle­gung.

Lösung: Pri­va­te Bau­land­ent­wick­lung

Bei der pri­va­ten Bau­land­ent­wick­lung schlie­ßen sich Eigen­tü­mer von zusam­men­hän­gen­den Flur­stü­cken zusam­men. Sie ord­nen ihre Grund­stü­cke neu und füh­ren sie einer (öffent­lich-recht­li­chen) Pla­nung zu. Die Kom­mu­ne gewährt Bau­recht. Sol­che Ver­fah­ren bie­ten nicht nur eine hohe Erfolgs­wahr­schein­lich­keit, son­dern füh­ren in der Regel auch zu ver­tret­ba­ren Kos­ten und schnel­len Ergeb­nis­sen.

Nur erfah­re­ne Bera­ter wer­den in der Lage sein, die­se unter­schied­li­chen Hand­lungs­strän­ge und Inter­es­sen zusam­men­zu­füh­ren. So kann das Pro­jekt für alle Betei­lig­ten zu einem städ­te­bau­li­chen und auch wirt­schaft­li­chen Erfolg wer­den.

Lei­der wird die pri­va­te Bau­land­ent­wick­lung nicht beach­tet, wenn es um Maß­nah­men und Mit­tel geht, bezahl­ba­ren Wohn­raum zu schaf­fen. Zwar befür­wor­ten fast alle Städ­te und Gemein­den die Ent­wick­lung und den Bau neu­en Wohn­raums. Doch stößt die­ser Wun­sche immer wie­der an Kapa­zi­täts­gren­zen in den Kom­mu­nen, und oft dau­ern Bau­recht­schaf­fungs­ver­fah­ren nach wie vor zu lan­ge.

Düs­sel­dorf, den 13.06.2019

RA Axel Köt­ter­itzsch

RA Dr. Die­ter Jas­per

Veröffentlicht in Baurecht